Archiv für April, 2009

Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz

30. April 2009

Die Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz hält einiges an Informationen auf Ihrer Webeseite bereit.

Merkblätter zu den nachfolgenden Themen können als PDF bezogen werden:

. Anleitung zur Erstbeurteilung eines Standorts
. Faktenblatt Windenergie Schweiz
. Konzept Windenergie Schweiz
. Empfehlungen für Standortverträge
. Raumplanerische Empfehlungen für Standortplaner und Behörden
. Bundesgerichtsurteil Crêt-Meuron (frz.)

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Link zur Webseite.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Erdbebensicherheit ernst nehmen

29. April 2009

Bezüglich Erdbebensicherheit von Gebäuden steht es in der Schweiz nicht zum Besten. Ein Merkblatt des SIA und Umsetzungshilfen des Bundes sollen Eigentümer von Bauwerken ermuntern, die Nachrüstung an die Hand zu nehmen. Bedenklich ist, dass sogar bei Neubauten die Normen zum erdbebensicheren Bauen missachtet werden.

Erdbebennormen besser beachten
Solche Baunormen zur Erdbebensicherheit gibt es in der Schweiz zudem erst seit 1989. Daher weisen die meisten Bauwerke eine unbekannte und in zahlreichen Fällen krass ungenügende Erdbebensicherheit auf. Bei privaten Neubauten werden noch heute die SIA-Normen oft ignoriert oder nicht vollumfänglich eingehalten. Obwohl rechtlich die Kantone zuständig wären, die Anwendung der Bauvorschriften durchzusetzen, kümmern sie sich meist nicht darum. Abgesehen von den Kantonen BS, FR, NW und VS gibt es keine gesetzlichen Auflagen bei Baubewilligungen und auch keine Kontrollen. Dabei verursacht erdbebensicheres Bauen bei Neubauten kaum Mehrkosten.

SIA-Merkblatt und Umsetzungshilfen des Bundes
Mit den Tragwerksnormen des SIA von 2003 erhielt die Schweiz moderne, dem Stand der Technik entsprechende und europakompatible Erdbebennormen. Weil die SIA-Erdbebennormen noch heute wie in der Vergangenheit oft ignoriert oder nicht vollumfänglich eingehalten werden, ist es sogar bei neueren Bauten nicht immer möglich, allein aus dem Erstellungsjahr zu schliessen, wie weit diese den heutigen Vorschriften für Neubauten entsprechen. Der SIA hat mit dem Merkblatt SIA 2018 Überprüfung bestehender Gebäude bezüglich Erdbeben ein Dokument geschaffen, das erlaubt, die Notwendigkeit von Massnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit zu beurteilen. Das Merkblatt SIA 2018 enthält Minimalstandards zur Beurteilung, ob ein bestehendes Gebäude unverändert akzeptiert werden kann oder ob und in welchem Umfang bauliche Verstärkungsmassnahmen notwendig sind.
Aus Sorge um die Sicherheit und in der Hoffnung, die Vorbildfunktion trage Früchte, verlangt der Bund seit 2001, dass alle von ihm finanzierten oder subventionierten Bauwerke strikte nach den geltenden SIA-Erdbebennormen bemessen sein müssen. Zudem ist der Bund daran, kritische Infrastrukturen und den Schutz der Kulturgüter zu überprüfen und seine Bauwerke nachzurüsten. Die Koordinationsstelle für Erdbebenvorsorge des Bundes hat dazu verschiedene Umsetzungshilfen und Richtlinien veröffentlicht.

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Link zum gesamten Artikel der SIA.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Ist mein Haus erdbebensicher?

28. April 2009

Auf der Webseite der Stiftung für Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen findet sich einiges an Interessantem rund ums Thema Erdbebensicherheit.

Die Vorgaben für die Erdbebensicherheit von Gebäuden besteht erst seit 1989.

Auf der Webseite findet sich ein Merkblatt, mit welchem die Erbebensicherheit eines Gebäudes anhand von Eckdaten überprüft werden kann.

- Viele gefährliche Bauwerke
- Was zu empfehlen ist
- Wer soll eine Überprüfung durchführen?
- Was kostet eine Erdbebenertüchtigung?
- Wie sicher ist sicher genug?
- Wie teuer ist nicht zu teuer?
- Beispiele für Ertüchtigungen
- Checkliste für Hauseigentümer
- Rechtliche Folgen einer ungenügenden
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Der Link zum Webseite.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Föderbeitträge für Sanierungsmassnahmen

27. April 2009

Das Bundesamt für Energie hält auf seiner Webseite eine Übersicht über die aktuellen Fördergelder bereit.

In jedem Fall ein Besuch wert bevor mit einer Gebäudesanierung begonnen wird.

Die Beiträge ändern sehr schnell, da der Bund in diesem Jahr einiges an zusätzlichen Geldern gesprochen hat, die von den Kantonen eingesetzt werden müssen.

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Link zur Webseite des Bundesamtes für Energie.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Gebäudeenergieausweis – Gebäudeenergieetikette

26. April 2009

Gebäudeenergieausweis

Die Verein Optimacasa.ch hält auf seiner Webseite ein Tool für die Berechnung eines Gebäudeenergieetikette bereit.

Gut gemacht, auf alle Fälle ein Versuch wert für eine erste Grobanalyse.

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Link zum Rechner.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Schweizer Fensterverband

23. April 2009

Der Schweizer Fensterverband hält auf seiner Webseite einige interessante Informationen rund um Fenster bereit.

Link zu Informationen um Fenster.

Er bietet aber auch Expertisen rund um die Fenster an, was bei der laufenden technischen Entwicklungen sicherlich hin und wieder ein Thema werden kann.

Link zur Expertise.

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Publiziert von: Othmar Helbling

 

Materialarchiv Baumaterialien online

22. April 2009

MATERIAL ARCHIV bietet mit mehreren Materialsammlungen und einer Online-Datenbank einen breiten und fundierten Zugang zu Materialwissen und Werkstoffen. Gestalterische Berufsgruppen wie Architektinnen, Designer und Kunstschaffende sowie Schüler und Auszubildende können hier kostenlos eine Fülle von Informationen zu traditionellen und neuartigen Materialien finden.

MATERIAL ARCHIV ist ein Netzwerk von verschiedenen Institutionen aus dem Bereich Gestaltung und Kunst und wird in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitert und ausgebaut.

Aktuell werden die Materialgruppen Metall, Massivhölzer und Keramik bearbeitet. Diese Datensätze werden während den nächsten zwei Monaten fortlaufend aufgeschaltet. Bei den anderen Materialgruppen werden ebenfalls kontinuierlich neue Datensätze hinzukommen.

Link zur Webseite www.materialarchiv.ch

Publiziert von: Othmar Helbling

 

SIA 181 Schallschutz im Hochbau

21. April 2009

Rund um das Thema Bauakustik und die neue Ausgabe der SIA Norm 181 finden sich lesenswerte Informationen auf der Webseite der EMPA.

Link zur Webseite der EMPA.

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Publiziert von: Othmar Helbling

 

Windenergie Daten der Schweiz

20. April 2009

Auf der dieser Webseite findet sich informatives rund um die Windenergie.

Der Ertragsrechner erlaubt die Abschätzung des Energieertrags für verschiedene Anlagentypen.

Link zu den Berechnungstools und dem Ertragsrechner.

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Publiziert von: Othmar Helbling

 

Umbauen – Bauschäden und Baupfusch vermeiden

20. April 2009

Die Behebung von Bauschäden verursacht in der Schweiz pro Jahr Kosten, die auf 200 bis 500 Millionen Franken geschätzt werden. Bauschäden sind daher nicht nur ein Ärgernis für die Betroffen, sondern belasten auch die Wirtschaft. Die Entstehung von Bauschäden und Baumängel haben die unterschiedlichsten Ursachen.

Anforderungen an Planer und Handwerker steigen
Dichtere Gebäudehüllen, stärkere Wärmedämmungen und der Einsatz immer komplexerer Haustechnikanlagen erhöhen die Anforderungen an die Planer und die Bauhandwerker stetig. Es reicht nicht, wenn jeder Unternehmer sein Bauteil fehlerfrei erstellt und einbaut. Nur wenn die einzelnen Bauteile nahtlos ineinander greifen, ist eine fachgerechte Sanierung oder ein Umbau möglich. Eine umsichtige Planung sowie ein Arbeitsgattungen übergreifendes Mitdenken sämtlicher Beteiligten ist notwendig. Die Architekten und die Bauleiter sind immer mehr gefordert, um beim allgegenwertigen Kosten- und Termindruck die Einhaltung der Qualität und der Vorschriften sicher zustellen.

Baunormen ändern immer schneller
Die Bemühungen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA sowie der Fachverbände der einzelnen Berufsgattungen sind gross, um die Bauqualität laufend zu verbessern. Die Normierungen und die Vorgaben ändern immer schneller, damit sie mit den neuen Materialien und Techniken mithalten können. Nicht selten sind die Handwerker auf der Baustelle nicht mit den aktuellen Normen für die Ausführung ihrer Arbeiten vertraut. Leider werden die Baunormen und Empfehlungen oftmals erst zu Rate gezogen, wenn es darum geht zu belegen, wer die Schuld für einen Baufehler trägt und wer nicht.

Zusätzliche Wärmedämmung gewusst wie
Bei älteren Gebäuden steht das Anbringen von zusätzlicher Wärmedämmung zuoberst auf der Prioritätenliste,  damit der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden kann. Was früher beim Anbringen von Dämmstärken von 4-6cm noch problemlos in Eigenregie ausgeführt werden konnte, wird bei Dämmstärken von 20cm und mehr zur bauphysikalischen Herausforderung. Nur wenn die Dampfsperren und die Winddichtigkeit fachgerecht geplant und ausgeführt werden, entstehen keine Feuchtigkeitsprobleme und Bauschäden. Denn feuchte Raumluft entweicht durch die kleinsten Löcher in der Gebäudehülle, kühlt sich auf dem Weg nach Aussen ab und gibt Kondensat in Form von Feuchtigkeit ab. Erfolgt diese Feuchtigkeitsabgabe in der Baukonstruktion werden kurz- und mittelfristig Feuchtigkeits- und Schimmelbildungen entstehen.

Langfristiges Sanierungskonzept für Ausführung in Etappen
Die Ausführung der Sanierungsarbeiten in Etappen kann sich auch aus steuerlichen Überlegungen aufdrängen. Die gesamte Sanierung muss aber zwingend zum Beginn geplant werden, damit keine „Flickwerksanierung“ entstehen kann. Ärgerlich, wenn die Fenster ersetzt werden, die Wärmedämmung in den Fensterleibung der nachfolgenden Fassadenwärmedämmung nicht eingeplant wurde. Die Gebäudehülle und somit der Energieverbrauch des Gebäudes sollten vor dem Ersatz der Heizanlage optimiert werden. Nur so kann, die neue Heizanlage optimal dimensioniert und ausgelegt werden. Schade, wenn die neue Heizung nach der Fassadensanierung nur mit „angezogener Handbremse“ und einem schlechten Wirkungsgrad laufen kann und unnötige Energie verbraucht.

Qualitätskontrollen kann Baumängel und Baupfusch verhindern

Eine detaillierte Planung und eine konsequenter Prüfung der ausgeführten Arbeiten sind für die Sicherstellung der Qualität der Bauarbeiten zwingend. Auch bei Umbau- und Sanierungsarbeiten ist eine Prüfung und Abnahme der einzelnen Arbeiten Pflicht. So sollen die Wärmedämmungen und die Dampfsperren geprüft werden, bevor diese mit Holz oder Gips verkleidet werden. Denn nicht alle Bauteile können anlässlich der Bauabnahme auf eine normenkonforme und fehlerfreie  Ausführung kontrolliert werden. Es kann sich für die Qualität der ausgeführten Arbeiten durchaus bezahlt machen, für eine punktuelle Baukontrolle einen Bauberater als unabhängigen Experten beizuziehen.

Bauabnahme was gilt es zu beachten?
Lassen Sie sich genügend Zeit, sämtliche Bauteile sorgfältig zu prüfen. Denn alles, was anlässlich der Bauabnahme sichtbar ist und nicht bemängelt wird, gilt als abgenommen und somit auch als akzeptiert. Mit der Bauabnahme beginnen auch die jeweiligen Garantiefristen zu laufen. Verlangen Sie daher von der Abnahme ein schriftliches Protokoll, damit für den Beginn der Fristen gar keine Missverständnisse entstehen können.

Publiziert von: Othmar Helbling