Archiv für April, 2009

Baukosten optimieren ist die halbe Miete

19. April 2009

Solange die Wirtschaft boomte, spielte die Kostenfrage beim Bau keine Rolle. Überlegungen zeigen aber, dass ein günstiges Haus kein Luftschloss sein muss.

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Böse Geschichten zum Thema Mehrkosten beim Bau gibt es viele. Etwa die vom unerfahrenen Architekten, der ein Eigenheim aus hundert Prozent rezyklierbarem Material bauen wollte. Was bautechnisch als «Europapremiere» gefeiert wurde, entpuppte sich als Fass ohne Boden: Das Projekt wurde mehr als doppelt so teuer wie geplant. Viele Leute reagieren heute auch deshalb sensibler auf das Thema, weil die Baukosten in den letzten Jahren in Zürich schneller gestiegen sind als die allgemeine Teuerung (siehe Grafik). Der starke Anstieg hat mit der guten Baukonjunktur, aber auch mit einem Nachholbedarf bei den Löhnen, Material- und Rohstoffkosten zu tun.

Den ganzen Artikel im Tages-Anzeiger online vom 23.03.2009.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Schimmel und Algen Bio-Rezepte

19. April 2009

Dichtere Fenster und isolierte Wände verändern den Feuchtehaushalt eines Gebäudes. Wer richtig damit umgeht, verhindert Schimmel- und Algenbefall.

Unschön: Algen an einer aussen isolierten Fassade.
Unschön: Algen an einer aussen isolierten Fassade.

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In den Liegenschaften wird derzeit energetisch aufgerüstet. Die Massnahmen machen Sinn, doch sie können auch zu neuen Problemen führen: «Durch die dichtere Hülle verändert sich der Feuchtehaushalt des Gebäudes», sagt Guido Huwiler aus Maschwanden, diplomierter Baubiologe und Bauökologe. In der Regel seien sich die Hausbesitzer dessen nicht bewusst und würden von Planern und Lieferanten auch nicht darauf aufmerksam gemacht. «Das wäre aber unbedingt nötig.»

Den ganzen Bericht im Tages-Anzeiger online vom 06.04.2009.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Immobilien- und Grundstückspreise

19. April 2009

Auf der  Webseite der Sonntagszeitung finden sich auszugsweise Informationen zu Immobilien- und Baulandpreisen in der Schweiz.

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Link zur Webseite.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Schallschutz im Hochbau SIA 181

19. April 2009

Die aktuelle Werte SIA 181 / 2005 von der Webseite der ETH Zürich.

Link zur Webseite.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Bauqualitätssicherung zahlt sich aus

19. April 2009

Standards – Sie helfen dem Hausbesitzer, seine Wünsche zu konkretisieren. Eine Auswahl von wichtigen Anforderungen als Memo.

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Die Qualität von Baumaterialien und Systemen lässt sich dank Gebäudestandards sichern.
Heute kommt kein Nagel auf die Baustelle, der nicht einer Norm entspricht. Mit der engen Nachbarschaft zur EU hat sich die «Vernormung» sogar intensiviert. Die konsequente Normierung führt zu einer Standardisierung der Produkte und Verfahren, die das Bauen mit industriellen Erzeugnissen erst möglich und in der Regel auch kos¬tengünstiger macht. So kämpft sich manch ein Planer, aber auch Hauseigentümer, durch die geschraubte Prosa der Richtlinien und Empfehlungen. Der Aufwand lohnt sich, denn die Qualität von Produkten und Materialien lässt sich über diese Papiere einfordern und überprüfen.

Vorsicht vor faulen Ausreden
Für die Qualität eines Gebäudes oder eines Sanierungsprojekts ist der bauleitende Architekt verantwortlich, für die einzelnen Systeme der Lieferant. Erfahrene Fachleute kennen die wichtigsten Fallstricke und beugen entsprechend vor. Der Hausbesitzer bleibt davon in der Regel unbehelligt. Sinnvoll sind Standards aber auch für Auftraggeber als Diskussionsbasis in Verhandlungen mit dem Architekten, mit dem Heizungsplaner und dem Installateur. Dabei stösst der interessierte Hauseigentümer mitunter auf Skepsis oder gar auf «faule Ausreden». Denn viele Standards bedingen eine sorgfältige Planung und Ausführung, was zu höheren Kosten führen kann. Hellhörig sollten Hausbesitzer werden, wenn es lapidar heisst: «Das lohnt sich nicht» oder «Ist zu teuer». Derartige Kommentare sind völlig deplaziert bei Leistungen, die ein Kunde eigentlich erwarten darf. Beispielsweise die fachgerechte Inbetriebsetzung einer Heizung. Oder die Einhaltung der Schallschutzanforderung gemäss SIA. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, eine Auswahl ist in der Tabelle links enthalten.

Bei der Bestellung einbringen
Naturgemäss handeln sich Auftraggeber Konflikte ein, wenn sie ihre Wünsche erst nach einer Bestellung äussern. Deshalb ist der gewünschte Standard bereits in der Vorbesprechung zu thematisieren. Schliesslich sollte er als integraler Teil in eine Bestellung Eingang finden. Voraussetzung sind Kenntnisse zu den Standards. Typisch dafür ist die Effizienzangabe bei Wärmepumpen. Denn zur Bestimmung des Wirkungsgrades werden zwei verschiedene Normen angewendet, die zu verschiedenen Resultaten führen. Viele Anbieter beziehen ihre Werte deshalb auf jene Norm, die den höheren Effizienzwert liefert. Deshalb ist ein Standard nur aussagekräftig in Verbindung mit der Norm, die zu dessen Berechnung herangezogen wurde. Die präzise Angabe lautet für eine Wärmepumpe mit Erdsonde beispielsweise: Wirkungsgrad 4,4 bei einer Sondentemperatur von 0 Grad und einer Heiztemperatur von 35 Grad Celsius auf der Basis der Norm EN 14511. Der Hausbesitzer kann also damit rechnen, dass das Aggregat bei diesen Temperaturverhältnissen etwa viermal mehr Wärme erzeugt, als es Strom bezieht.

Auf Unterschiede achten
Generell ist Vorsicht geboten bei Unterschieden zwischen Schweizer und europäischen Normen (EN), zwischen den alten und den neuen Richtlinien, aber auch zwischen Ziel- und Grenzwerten. Die Norm SIA 181  «Schallschutz im Hoch-bau» unterscheidet  zwischen «Mindestanforderungen» und «erhöhten Anforderungen». Der scheinbar geringe Unterschied zwischen den beiden Werten der Schallimmission von 3 dB (A) ist in einem Schlafzimmer nachts um drei Uhr sehr gut hörbar.

Ganzes Gebäude
Bauökologie, Gesundheit: Minergie-Eco, www.minergie.ch
Schallschutz im Hochbau: SIA 181, www.sia.ch

Fenster
Wärmeschutz und andere Kriterien,  www.topfenster.ch

Haustechnik
Leistungsgarantie Heizung und Lüftung, www.leistungsgarantie.ch
Abnahmeprotokoll gemäss SWKI (96-5), www.swki.ch

Wärmepumpen
Effizienz, Schallemissionen, www.wpz.ch
Gütesiegel D-A-CH: verschiedene Kriterien, www.fws.ch

Sonden(WP)
Gütesiegel Erdwärmesonden, www.fws.ch

(Bericht von Othmar Humm, Hauseigentümer 15.04.2009)

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Erdwärmesondenversicherung

19. April 2009

Tritt bei einer Erdwärmesonde ein Schadenfall ein, handelt es sich nicht selten um einen Totalschaden. Eine Versicherung schützt vor finanziellen Folgen.

Heizen mit Erdwärme ist ökologisch, kostengünstig und zeitgemäss. Trotz der im Gegensatz zu einer Öl- oder Gasheizung etwas teureren Anschaffungskosten lohnt sich diese Investition bereits nach wenigen Betriebsjahren. Dies zeigt auch die immer grössere Anzahl solcher Anlagen (Statistiken unter www.fws.ch).

Doch die fest im Boden vertiefte Erdwärmesonde ist einigen Gefahren ausgesetzt. Eine im November 2006 von der Schweizerischen Vereinigung für Geothermie veröffentliche Studie hält vor allem folgende Gefahren fest: Einfrierung, schlechte oder fehlende Hinterfüllung der Erdwärmesonde, fehlerhafte Hydraulik und Leckagen.

Tritt eine Beschädigung der Erdwärmesonde ein, beispielsweise infolge von Erdverschiebungen oder Erschütterungen, handelt es sich meistens um einen Totalschaden. Um diesen zu beheben, wird die bestehende Sonde still- und auf dem Grundstück eine neue angelegt. Dabei muss erneut gebohrt werden, wobei Kosten zwischen Fr. 80 und 100 pro Bohrmeter entstehen, was bei einer durchschnittlichen Bohrtiefe von zwischen 100 und 180 Metern bereits teuer zu stehen kommt. Hinzu kommen die Aufwendungen für die Freilegung der Zufahrt auf das entsprechende Grundstück. Handelt es sich beispielsweise um ein schwer zugängliches Terrain, muss das tonnenschwere Bohrgerät in Teilen, mittels Pneukran oder gar per Helikopter an die Bohrstelle verschoben werden. Ebenfalls entstehen Kosten für die Baustelleneinrichtung sowie die Wiederherstellung der Umgebung, welche durch die bis zu 20 Tonnen schwere Maschine und deren Betrieb beschädigt wurde. Insgesamt kann die Schadenhöhe für ein solches Ereignis mehrere Fr. 10’000, bei Objekten mit grösserer Bohrtiefe und/oder schwieriger Zugänglichkeit gar bis zu Fr. 100’000 betragen.

Schäden an Erdwärmesonden und Erdregistern zum Beispiel als Folge von Erdverschiebungen oder Einfrierung sind in der Regel weder über die kantonale Gebäudeversicherung noch über die private Gebäudewasserversicherung abgedeckt. Auch die Garantie der Hersteller ist meist beschränkt und die Beweislast (z. B. bei einem Materialfehler) liegt beim Geschädigten. Diese Tatsachen führen im Schadenfall für die Eigentümer solcher Anlagen sehr oft zu kostenintensiven Überraschungen.

Die Versicherung deckt unvorhergesehene und plötzlich eintretende Beschädigungen oder Zerstörungen von Erdwärmesonden und -registern zu einer Prämie (abhängig von der Versicherungssumme) zwischen Fr. 189 bis 525 pro Jahr ab. Der Versicherungsschutz ist somit eine Art Sondenkasko, wobei neu installierte sowie ältere Anlagen versichert werden können.

Infos: www.erdsondenversicherung.ch

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Die richtige Heizung für Ihr Haus

19. April 2009

Der digitale Heizberater der Firma Elco macht in 4 Schritten einen Vorschlag für die richtige Heizung für Ihr Haus.

Link zur Webseite der Firma Elco.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Neue Norm SIA 500 Hindernisfreie Bauten

16. April 2009

Die Norm SN 521500 Behindertengerechtes Bauen aus dem Jahre 1988 wurde nach mehrjähriger Überarbeitung revidiert und neu als Norm SIA 500 Hindernisfreie Bauten herausgegeben.

Die Bestimmungen der Vorgängernorm wurden in der neu überarbeiteten Norm im Wesentlichen übernommen, Lücken werden geschlossen, neue Entwicklungen und Erkenntnisse berücksichtigt.

Auf Grund der thematischen Unterscheidung zwischen Hoch- und Tiefbaunormen sind Themen aus dem Tiefbaubereich wie Fussgängerübergänge und Lichtsignalanlagen nicht mehr enthalten; sie sind Gegenstand der VSS-Normen.

Link zum Artikel auf der Webseite der SIA.

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Publiziert von: Othmar Helbling

 

U-Wert Berechnungen von Fenstern

14. April 2009

U-Wert Berechnung von Fenstern

Die Energiefachstelle Schaffhausen hält auf Ihrer Webseite ein Tool zu Berechnung von U-Wert von Fenstern bereit.

Link zur Excel Tabelle.

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Publiziert von: Othmar Helbling

 

Bauphysik online

14. April 2009

Auf der Webseite der ETH Zürich werden bauphysikalische Zusammenhänge augezeigt.

Auf der übersichtlichen Seite werden Grenzwerte und Berechnungen einfach dargestellt.

Link zur Seite der ETH Zürich.

Publiziert von: Othmar Helbling