Archiv für November, 2011

Keine Immobilienblase im Wirtschaftsraum Zürich

29. November 2011

 
Migration wird die Nachfrage auf dem Wohnmarkt weiter stützen 
 
Viele Marktbeobachter und –teilnehmer sprechen heute von einer Immobilienblase im Grossraum Zürich. Die fundamentalen Daten und aktuelle Marktbeobachtungen stützen diese Befürchtung jedoch nicht. Dies zeigt die CSL Immobilien AG in ihrem erstmals publizierten Wohnmarktbericht. Für 2012 erwartet sie im Durchschnitt für Wohneigentum und Mietwohnungen seitwärts tendierende Preise. In den Zentren dürfte ein solider Nachfragedruck
aus positiven Migrationssaldi die Preise weiter steigen lassen.
 
Jährlich werden im Wirtschaftsraum Zürich zwischen 10’000 und 14’000 Wohnungen gebaut – zu wenig angesichts der rund 30’000 Einwohner, die jedes Jahr neu hinzukommen. Dieser Nachfrageüberhang sorgt für steigende Kauf- und Mietpreise. Im Markt für Wohneigentum sind die Preise seit 2004 im Wirtschaftsraum Zürich um 26% gestiegen, 2010 und auch 2011 sogar schneller als zuvor. Allerdings gibt es dabei deutliche regionale Unterschiede: Je zentraler die
Lage, desto höher die Nachfrage. Während die Preise in den Städten steigen – zum Beispiel in Zürich beim Wohneigentum seit 2004 um rund 50% –  war in den ländlichen Regionen eine leichte Preisentlastung spürbar. 2012 wird die schleppende Konjunktur bei den Miet- und Kaufpreisen zu einer Seitwärtsbewegung führen, mit Ausnahme von Objekten an zentralen Lagen. Mittelfristig wird der Aufwärtstrend jedoch allgemein weitergehen.
 
Zentrumseffekt lässt Preise steigen
Obwohl viele Immobilienunternehmen und andere Marktakteure den Wohnmarkt im Kanton Zürich heute als überbewertet bezeichnen, kann nicht von einer Immobilienblase gesprochen werden. Wo die Preise gestiegen sind – in den zentralen Gebieten und im ersten Agglomerationsgürtel – wirkt der unter anderem von ausländischen Migranten gestützte Zentrumseffekt. Ein klares Argument gegen eine Blasenentwicklung ist die Tatsache, dass sich die Preise im zweiten Agglomerationsgürtel deutlich verhaltener entwickelt haben. 
 
Die Preise in den Zentrumsgebieten sind durch eine solide und hohe Nachfrage gestützt, die aller Voraussicht nach anhalten wird. Dafür spricht beispielsweise die Tatsache, dass die Nettoeinwanderung in die Schweiz in der ersten Jahreshälfte 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen ist, trotz Finanz- und Wirtschaftskrise. Wenn die Probleme der Eurozone anhalten sollten, wird die Schweiz als Insel mit Lebensqualität, Sicherheit, stabilen Institutionen, tiefer Staatsverschuldung, moderater Besteuerung und wirtschaftlichem Knowhow noch attraktiver
werden. Auch die Hypothekarzinsen werden tief bleiben und weitere Investitionen in den Wohnungsbau ermöglichen. 
 
Veränderte Qualifikationsstruktur der Zuwanderer
Um den Einfluss der Migranten auf den Wohnmarkt im Wirtschaftsraum Zürich zu bestimmen, ist ein Blick auf ihre Qualifikationsstruktur und ihre Herkunft wertvoll. Fast die Hälfte der ausländischen Zuzüger verfügt heute über einen Hochschulabschluss und eine entsprechend hohe Kaufkraft. Jeder dritte ausländische Wohnungssuchende im Wirtschaftsraum Zürich kommt ursprünglich aus Deutschland. Sieben von zehn ausländischen Personen, welche die Wohnung wechseln, stammen aus der EU. Zuzüger aus dem Ausland in den Wirtschaftsraum Zürich kommen meist alleine, was den Bedarf an Wohnraum weiter erhöht. 
  
Gentrifizierung nimmt zu
Bemerkenswert ist, dass knapp 90% der zuziehenden Ausländer zuerst einmal eine Wohnung mieten.
Dabei bevorzugen sie zentrale Gebiete und erhöhen dort zusammen mit kaufkräftigen Schweizern den Nachfragedruck. Im Grossraum Zürich ist dieser aus vielen Grossstädten bekannte Gentrifizierungsprozess als Seefeldisierung bekannt – wobei auch Quartiere wie Wiedikon und Wollishofen betroffen sind. Dieser Prozess ist einer der Gründe für die zunehmende Sanierung von Altbauten. Deren bauliche Aufwertung und die damit verbundenen höheren Preise führen dazu, dass Gruppen mit niedrigeren Einkommen in die Agglomeration verdrängt werden. 
 
Um den Wohnmarkt langfristig im Lot zu halten, bleiben der Politik zwei Wege: Einerseits müssen die knappen Ressourcen Boden und Infrastruktur besser genutzt werden – unter anderem durch verdichtetes Bauen. Anderseits muss die knappe Ressource Boden erweitert werden, indem etwa Industrie- und Gewerbezonen zu Wohnzonen umgezont werden.

Publiziert von: Othmar Helbling

 

Mehr Sicherheit für Bauherren von Einfamilienhäusern

20. November 2011

Wer ein Einfamilienhaus baut, ist in der Regel Laie. Entsprechend gross ist das Risiko, dass unvorhersehbare Probleme auftauchen. Der Beizug eines Bauherrenberaters von Beginn weg ist deshalb eine kostengünstige und sichere Lösung.

Zwischen 500`000 und einer Million Franken kostet heute im Schnitt der Traum vom Einfamilienhaus. Für viele die grösste Anschaffung des Lebens, für die sie sich zudem meist massiv verschulden. Trotzdem gehen viele Bauherren relativ blauäugig an die Umsetzung ihrer Pläne heran – egal ob sie ihr Haus mit einem Architekten nach Wahl oder einem Generalunternehmer (GU) realisieren. «Im Moment des Entscheides ein eigenes Haus zu bauen gehen die Emotionen hoch und bleiben rationale Entscheidungen oft auf der Strecke», sagt Othmar Helbling. Der langjährige Baufachmann ist seit fünf Jahren als Bauherrenberater tätig und Mitglied der Kammer unabhängiger Bauherrenberater. Blauäugig sind Bauherren nach Helblings Beobachtungen vor allem ganz zu Beginn bei der Wahl des Baupartners: Kaum jemand hole Referenzen ein oder prüfe genauer ob das Gegenüber die geeignete Person für die Realisierung des Projektes sei.

Dabei ist der passende Architekt oder Generalunternehmer das Fundament für die erfolgreiche Realisierung des eigenen Hauses. Um von Beginn weg den richtigen Baupartner zu finden und um den Bau ohne grössere Probleme realisieren zu können, lohnt es sich als Baulaie angesichts der möglichen Schwierigkeiten einen Bauherrenberater beizuziehen. Denn im weiteren Planungs- und Bauablauf lauern verschiedene Stolperfallen, die ohne professionelle Begleitung zu Problemen führen können:

  • Vertragsabschluss: Schon der Abschluss des mehrere Dutzend Seiten langen Vertrages mit dem Architekten oder Generalunternehmer beinhaltet verschiedene Schwierigkeiten. Nach Beobachtung von Bauherrenberater Helbling werden mehr als die Hälfte  aller Verträge mit Architekten nicht richtig ausgefüllt. Unklar ist vor allem die Basis für die Honorarberechnung. Und auch bei Generalunternehmerverträgen wiegen sich viele Bauherren in falscher Sicherheit. Nicht zuletzt weil der Vertrag oft gleichzeitig mit dem Kaufvertrag bei einem Notar unterzeichnet wird: «Das sieht zwar gut aus, aber der Inhalt des GU-Vertrages wird vom Notar gar nicht geprüft, denn das ist nicht seine Aufgabe», sagt Othmar Helbling.
  • Baukosten: Wie präzise und verbindlich die vorgelegten Zahlen sind, ist für die meisten Bauherren nicht klar und böse Überraschungen durch Mehrkosten deshalb oft vorprogrammiert.
  • Planung und Ausführung: Als Laie versteht der Bauherr weder die exakten Bauabläufe noch die Baufachsprache. Deshalb bleibt ohne fachliche Begleitung nichts anderes übrig als sich auf die Aussagen von Handwerkern und Planern zu verlassen. Entsprechend häufig kommt es zu Missverständnissen.
  • Zahlungsabwicklung: Immer wieder tauchen Fälle in den Medien auf, bei denen Bauherren viel Geld verloren haben, weil Leistungen bezahlt wurden, die gar noch nicht erbracht worden waren. Oft wurde dabei Blind auf die Aussagen von Bank und Generalunternehmer vertraut.
  • Schlussabnahme: Fehlendes Fachwissen macht es Laien schwer den Bau am Schluss auf eigene Faust ordnungsgemäss abzunehmen und eventuelle Nachbesserungen einzufordern. Nach Beobachtungen von KUB-Fachmann Helbling kennen die am Bau beteiligten oft nicht einmal die geltenden Normen. So sind eine Mehrheit der von ihm begutachteten Flachdächer fehlerhaft ausgeführt, da Abläufe und Stauhöhen nicht den Baunormen entsprechen. Und auch bei den heute üblichen Aussenisolationen trifft er oft fehlerhafte Ausführungen an.

 Trotz der Vielzahl an möglichen Problemen scheuen viele Bauherren den Beizug eines versierten Beraters: «Die Leute meinen oft eine solche Beratung sei teuer», sagt Othmar Helbling. Doch nach seiner Erfahrung beläuft sich der Aufwand für eine durchschnittliche Rundumbetreuung beim Bau eines Einfamilienhauses auf 4000 bis 6000 Franken. Das entspricht gerade mal 0.3 bis 0.5 Prozent des gesamten Investitionsvolumens. Geld das zudem nicht selten durch die Vermeidung von Problemen eingespart werden kann. So gesehen ist der Bauherrenberater eine gute Versicherung und erspart einem Streitereien und schlaflose Nächte während des ganzen Bauprozesses. Das gilt vor allem, wenn der Berater bereits dabei ist, bevor erste Verträge mit einem Architekten oder Generalunternehmer abgeschlossen werden. «Wenn wir in dieser Phase die Weichen richtig stellen können, dann ist bereits vieles erreicht», sagt Fachmann Helbling. Doch nicht selten melden sich Bauherren erst bei ihm wenn erste Probleme auftauchen. «Je nach Situation wird es dann schwierig die Sache wieder gerade biegen zu können», sagt Helbling. Ein Beispiel: Ist im unterschriebenen Vertrag mit dem Generalunternehmer  vereinbart, dass die letzte Zahlung zehn Tage vor Bezug zu erfolgen hat, so kann man sich davor nicht drücken, selbst wenn das Haus zu dem Zeitpunkt noch alles andere als fertig ist. Wäre in diesem Fall der Bauherrenberater von Beginn weg dabei gewesen, hätte der Vertrag eine Rückbehaltsklausel enthalten, die dem Bauherrn ein gewisses Druckmittel für die ordnungsgemässe Fertigstellung und die Behebung der Mängel geben würde.

Text von Reto Westermann

Publiziert von: Othmar Helbling

 

SWISSHAUS: Bereits 3000 Häuser gebaut

8. November 2011

Im 15. Jubiläumsjahr ist die Freude besonders gross in der SWISSHAUS-Filiale in Montagny bei Yverdon. Denn am 14. Oktober 2011 ist bei herrlichem Herbstwetter das 3000. Haus vom Einfamilienhausspezialisten SWISSHAUS an seine Bauherrin, Dominique Bourquin, in Veyrier (GE) übergeben worden. Marc Feiss, Bauleiter von SWISSHAUS, überreicht ihr hierbei zur grossen Überraschung einen Scheck und stösst gemeinsam mit ihr auf diesen Erfolg an. Etwas Dauerhaftes. Etwas Eigenes. Etwas Bezahlbares. Etwas Wertbeständiges. Und mehr Lebensqualität. Das wünschen sich alle, die von einem Eigenheim träumen. Ein Traum ist das eine. Die Pläne und deren Umsetzung das andere.

Über 125 Hausprojekte in knapp 3½ Jahren – und das alleine in der Westschweizer Filiale. Und nun die 3000. Hausübergabe von SWISSHAUS am äussersten Zipfel der Schweiz, in Veyrier. Die Überraschung ist gross bei Dominique Bourqin, einer alleinerziehenden Mutter eines Teenagers und Lehrerin an der Ecole de Commerce. Strahlend und bescheiden freut sie sich: “Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Das ist ja wunderbar. Vielen Dank für die schöne Überraschung und den grossen Einsatz von Marc Feiss.” Den Betrag, des von ihm überreichten Ausstattungsschecks über CHF 3000.-, wird sie in neue Möbel investieren. Der Wunsch nach einem Eigenheim war gross, die Umsetzung wollte sie einem erfahrenen Baupartner überlassen. “Ich verstehe nichts vom Bauen. Aber die Hausidee des Modells HERA von SWISSHAUS hat mir auf Anhieb gefallen.” Erfahrung, Qualität und ein seriöses Preis-Leistungsverhältnis sind weitere Gründe, die für die Wahl von SWISSHAUS sprechen.

Das 3000. Haus steht in der Romandie

Filialleiter Werner Harnisch ist stolz, dass nach dem strengen Filialaufbau und Zusammenstellen seines Teams in der Westschweiz die 3000. Hausübergabe nun auf ein Hausprojekt aus der Romandie gefallen ist. “Der Aufbau einer neuen Filiale ist eine Herausforderung. Es braucht vor allem Geduld und Zeit, die richtigen regionalen Partner und Mitarbeiter zu finden.” Die Unterstützung aus dem Mutterhaus in St.Gallen ist jedoch gross. “Wir freuen uns sehr, dass wir diesen grossartigen Erfolg in unserem 15. Jubiläumsjahr mit einer Hausübergabe in der Romandie feiern dürfen”, so Urs Loop, Leiter Qualitätssicherung, aus St.Gallen. “Solch tolle Erfolgsmeldungen motivieren Mitarbeiter im nicht immer einfachen Baualltag.”

Alles aus einer Hand

Die SWISSHAUS-Philosophie greift und überzeugt: Die Ideen und Bedürfnisse der Bauherrschaft stehen im Zentrum einer realistischen Planung und seriösen Umsetzung. Ein kompetentes Team, bestehend aus Projektleiter, Bauleiter und Hochbauzeichner begleitet engagiert durch die verschiedenen Bauphasen. Gebaut wird in Holz- oder Massivbauweise und wenn immer möglich mit regionalen Partnern. Eine individuelle Planung und Beratung, eine klare Preisabsprache zu einem möglichst frühen Zeitpunkt, damit die Bauherrschaft weiss, wie viel das Haus bei Schlüsselübergabe kostet, sowie ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, tragen nebst kompetentem Engagement rund um den Bau zur angestrebten Zufriedenheit der Kunden bei.

HERA so individuell wie seine Bewohner

Es ist ein gefälliges, klassisches Haus mit einer modernen Umsetzung, loftartigem grosszügigen Grundriss im Erdgeschoss und einer in den Wohnraum integrierten, offenen Küche. Ein Büro und Gäste-WC mit Dusche runden das Raumangebot im Erdgeschoss ab. Im Obergeschoss befinden sich drei Schlaf- und ein Badezimmer. Die Tochter von Dominque Bourquin kann es kaum erwarten und hat sich gewünscht, so schnell als irgend möglich im neuen Heim zu übernachten. Und so hat die Hausherrin kurzerhand schmunzelnd beschlossen: “Alles funktioniert. Wir werden heute das erste Mal hier schlafen – auf einer Luftmatratze.” Definitiv eingezogen wird in rund 10 Tagen.

SWISSHAUS in Zahlen

15 Jahre Erfahrung, 135 Mitarbeiter, 34 Kundenberater, über 2000 regionale Partner und Handwerksbetriebe, Zusammenarbeit mit rund 250 Bank-/Finanzinstitute, 5 Filialen (Lenzburg, Niederwangen, Hochdorf, Montagny, Götzis (AT)) und nun über 3000 gebaute Häuser.

Zum Unternehmen

Die SWISSHAUS AG ist mit über 250 gebauten Häusern pro Jahr Schweizer Marktführer im Bau von Einfamilienhäusern. Als Generalunternehmer bietet SWISSHAUS den Kunden individuelle Architektur basierend auf verschiedenen Hausideen, die als inspirierende Grundidee für die Realisierung der Traumhäuser dienen. Sowohl die SWISSHAUS AG als auch ihre Fachpartner bringen viel Erfahrung in ihren Fachgebieten mit, ob im Massiv- oder Holzbau. Dabei setzen sie auf intelligente, neueste Technik, die nachhaltiges Bauen erst ermöglichen. Nebst Festpreisgarantie, regionaler Verankerung, energieeffizienter Bauweise und einem vielfältigen Service-Angebot, sorgt SWISSHAUS auch für eine persönliche Betreuung von der Baulandsuche bis zur Schlüsselübergabe. Dabei steht der Kunde stets im Mittelpunkt.

Quelle: presseportal.ch

Publiziert von: Othmar Helbling